So,
nach einer langen Pause, in der ich für 10 Tage in Deutschland war, wieder zurück kam, und Besuch hatte von dreien meiner Marburger Mädels, bin ich nun wieder hier, in der Stadt die niemals schläft.
Silvester war ziemlich cool hier, wir sind mit einer großen Gruppe von Erasmusstudenten aller möglichen Nationalitäten zu einer unterirdischen, alten Basilika gegangen, in der alles voll tanzender Leute war. Um zwölf Uhr standen wir auf einer Brücke, von der wir einen Blick auf den Bosporus und das goldene Horn hatten, und sahen den Feuerwerken zu, die aber im Vergleich zu Deutschland ziemlich mickrig ausfielen.
Ansonsten fühle ich mich in meiner neuen Wohnung in Mecidiyeköy, zusammen mit Sule (Schule ausgesprochen), ihrer 11 jährigen Tochter Eylül (heisst auf Türkisch September) und meiner Mitbewohnerin Öznur ziemlich wohl.
An Wochenenden wird ein großes, türkisches Frühstück gemacht, mit türkischer Wurst, Eiern, weissem Käse, Oliven, Tomaten und Weissbrot, dazu der obligatorische süße Tee aus geschwungenen Gläsern, und eine Portion Gemütlichkeit. Denn man geht allgemein nicht besonders viel raus, außer um Großeltern zu treffen oder um auf den Bazar zu gehen. Mit dem Türkisch geht es langsam voran, während ich in der Uni immer Englisch spreche, spreche ich Zuhause halt nur Türkisch und es fällt manchmal schwer frühmorgens zum Englisch zu switchen, oder noch schwieriger zum Französich.
Ansonsten gibt es immer wieder kleine Situationen in denen man sich totlacht als Nordeuropäer, so z. B. gestern als mein Schulbus so gaanz offensichtlich über eine rote Ampel fuhr. Der Fahrer guckte zwar ganzkurz, da aber keine Auto kam, fuhr er entspannt über das rote Licht, lehnte sich zurück, kurbelte mit einer Hand am Lenkrad und rauchte mit der anderen ne Zigarette. hah! Unglaublich! :)
Neben meiner Hausarbeit über " Kurdish Nationalism" vor der ich mich bisher noch erfolgreich gedrückt hab, stehen demnächst die Final Exams an, das heißt ne ganze menge lernen..
Euch Zuhause wünsch ich allen ein erflogreiches neues Jahr 2009,
Bis bald,
Maja
Dienstag, 13. Januar 2009
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